Das Wort "Homöopathie" kommt aus dem Altgriechischen. Es bedeutet "homoios" = ähnlich und "pathos" = leiden. Die Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip, das heißt, Ähnliches (Krankheit) wird durch Ähnliches (Heilmittel) geheilt. Ein Arzneistoff, der beim gesunden Menschen gewisse Störungen verursacht, vermag beim kranken Menschen eben diese Störungen zu beseitigen. Die homöopathischen Arzneistoffe regen durch feinste Reize die Selbstheilungskräfte des Organismus an. Dieser Heilungsprozeß erstreckt sich dabei über Körper, Geist und Seele. Nicht umsonst wird daher die Homöopathie als Teilgebiet der "Ganzheitsmedizin" bezeichnet.
- Wie werden homöopathische Arzneimittel hergestellt?
- Wie entsteht ein neues homöopathisches Arzneimittel?
- Homöopathische Komplexmischungen
- Wie wirkt ein homöopathisches Mittel?
- Einnahme homöopathischer Mittel
Wie werden homöopathische Arzneimittel hergestellt?
Die Grundstoffe stammen aus der Natur. Vor allem Pflanzen, aber auch tierische Produkte sowie Mineralien finden Verwendung.
Diese Grundstoffe werden durch stufenweises Verdünnen (= Potenzieren) durch Verschüttelung bei Flüssigkeiten oder Verreibung bei festen Stoffen dynamisiert. Durch diesen Vorgang wird der Grundstoff in seiner Materie verändert, wodurch die Heilkräfte freigesetzt werden.
Der entsprechende Buchstabe (Dezimalverdünnung, 1:10) oder C (Centesimalverdünnung 1:100) und eine nachfolgende Zahl geben die Art und die Anzahl der Potenzierungsvorgänge an. Weitere Bezeichnungen wie LM, Q, K sind möglich und stehen wieder für eine spezielle Herstellung.
Homöopathische Arzneimittel werden in Form von Tabletten, Tropfen, Globuli=Kügelchen, Ampullen und Pulvern eingenommen. Sie bekommen bei uns sowohl Homöopathische Fertigpräparate als auch individuelle, nach Ihren Wünschen angefertigte homöopathische Mittel.
Bei weiteren Fragen bezüglich Homöopathie stehen Ihnen unsere speziell geschulten Mitarbeiter gerne zur Verfügung.
Wie entsteht ein neues homöopathisches Arzneimittel?
Jeder Stoff kann zum Homöopathikum werden. Voraussetzung ist die gründliche Arzneimittelprüfung, die immer an gesunden Personen in Doppelblindstudien durchgeführt wird. Um eine klare Aussage zu erreichen, weiß sowohl der Arzt als auch der Teilnehmer nicht, ob ein Placebo oder ein Arzneimittel verabreicht wird. Die auftretenden Veränderungen, die die Versuchspersonen zu Protokoll geben, werden ausgewertet und das Arzneimittel dann in Form eines Arzneimittelbildes beschrieben und veröffentlicht. Der homöopathische Arzt bestimmt durch den Vergleich dieses “Arzneimittelbildes” mit dem individuellen Krankheitsbild seines Patienten das speziell für diesen Einzelfall passende und daher auch individuelle Mittel. Dies erfordert langjährige Erfahrung, ein gutes Einfühlungsvermögen in de Patienten und profundes Wissen und vieles mehr. Wie wirkt ein homöopathisches Mittel? Es werden nur sehr geringe Mengen von Arzneimitteln verwendet, um den Menschen in seiner eigenen Selbstregulation zu stimulieren.
Dort, wo es gesunde Anteile gibt, entsteht der Heilungsimpuls. Das zeigt auch die Grenzen auf. Ist etwas total zerstört oder die Funktion völlig erlahmt,
kann keine Heilreaktion mehr angestoßen werden. Dann übernimmt die Homöopathie eine stützende und begleitende Aufgabe.
Das individuelle homöopathische Mittel kann nur gefunden werden, wenn die anstehenden Symptome in einem Gesamtzusammenhang gesehen werden, der Mensch als
Einheit von Körper, Geist und Seele wahrgenommen wird. Der homöopathische Arzt berücksichtigt bei der Auswahl der Mittel die aktuellen Beschwerden,
den Persönlichkeitstyp des Patienten und dessen individuelle Krankengeschichte. Daraus entwickelt der Arzt ein sogenanntes Einzelmittel. Ein und dieselbe
Krankheit verlangt daher in Abhängigkeit zum Patienten unterschiedliche Arzneimittel.
Homöopathische Komplexmischungen
Neben den homöopathischen Einzelmitteln gibt es eine große Anzahl an zusammengesetzten homöopathischen Mitteln für z.B. Schnupfen, Allergie, uvm. Die Zusammensetzung wird so gewählt, das verschiedene Einzelmittel mit gleicher Wirkungsrichtung kombiniert werden und sich ergänzen. Ein Komplexmittel kann daher bei verschiedenen Menschen die entstandenen Symptome abdecken. Die klassische Homöopathie verwendet aber fast ausschließlich Einzelmittel.
Wie wirkt ein homöopathisches Mittel?
Es werden nur sehr geringe Mengen von Arzneimitteln verwendet, um den Menschen in seiner eigenen Selbstregulation zu stimulieren.
Dort, wo es gesunde Anteile gibt, entsteht der Heilungsimpuls. Das zeigt auch die Grenzen auf. Ist etwas total zerstört oder die Funktion völlig erlahmt, kann keine Heilreaktion mehr angestoßen werden. Dann übernimmt die Homöopathie eine stützende und begleitende Aufgabe.
Das individuelle homöopathische Mittel kann nur gefunden werden, wenn die anstehenden Symptome in einem Gesamtzusammenhang gesehen werden, der Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele wahrgenommen wird. Der homöopathische Arzt berücksichtigt bei der Auswahl der Mittel die aktuellen Beschwerden, den Persönlichkeitstyp des Patienten und dessen individuelle Krankengeschichte. Daraus entwickelt der Arzt ein sogenanntes Einzelmittel. Ein und dieselbe Krankheit verlangt daher in Abhängigkeit zum Patienten unterschiedliche Arzneimittel.
Einnahme homöopathischer Mittel
Mindestens 1/4 Std. vor oder nach dem Essen entweder auf der Zunge zergehen lassen oder über die gut durchblutete Mundschleimhaut einwirken lassen.
Meiden Sie ätherische Öle, wie z.B. Pfefferminze und Kaffee.
Nähere Informationen erhalten Sie über Ihren Arzt oder ihren versierten Apotheker.
Wichtig!!!!
Bewahren Sie diese Arzneien sorgsam auf. Mikrowelle, Handy, Computer und andere Strahlungsquellen können die Qualität beeinträchtigen.
Geschichte der Homöopathie
Die Homöopathie wurde entwickelt von dem deutschen Arzt, Chemiker und Pharmazeuten Christian Friedrich Samuel Hahnemann, geboren 1755 in Meißen, gestorben 1843 in Paris. Basierend auf seinen berühmten Selbstversuchen mit der Chinarinde, die er in regelmäßigen Abständen über eine Zeit einnahm, erlebte er an sich Symptome der Malaria mit Temperaturanstiegen und Schüttelfrost. In der Folge verringerte er die verwendete Menge an Chinarinde und konnte bei immer geringer werdender Dosierung ein Verschwinden der durch starke Dosen ausgelösten Symptome beobachten. Dadurch ermutigt, entwickelte er die entsprechenden Gegenmittel für verschiedene Erkrankungen, in dem er sie sehr stark verdünnte.
Similia similibus curentur
176 tauchte der Kernsatz der Homoöpathie erstmals in einer medizinischen Publikation auf: "Similia similibus curentur" (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt) - die so genannte Ähnlichkeitsregel. 1796 gilt daher als das Geburtsjahr der Homöopathie. 1810 erschien das Werk "Organon der rationellen Heilkunde" mit den Überlegungen, Erfahrungen und den daraus entstandenen Thesen von Samuel Hahnemann. Ab 1819 nannte er es Organon der Heilkunst. Hahnemann hatte sich 1812 in Leipzig habilitiert und lehrte dort an der Universität die H. bis 1821. Dann ging er nach Köthen, wo er bis 1835 bliebt und dann mit seiner zweiten Frau Melanie nach Paris ging, wo er auch starb. Durch seine Schüler und Nachfolger breitete sich die Homöopathie über die ganze Welt aus.







